Online Konto ohne MindestgeldeingangDas Online Konto ohne Mindestgeldeingang bietet jedem Kunden, unabhängig von seinem Einkommen, die Möglichkeit der Kontoeröffnung. Bei Online-Banken ist ein solches Girokonto häufig zu finden, allerdings kann sich diese Freiheit auf weitere Konditionen gebührenpflichtig auswirken.

Das Einkommen des Einen fällt üppig aus, das des Anderen eher gering und dazwischen liegt der Durchschnittsverdiener, an dem sich Banken und Finanzinstitute orientieren, wenn es um einen monatlichen Mindesteingang geht. Daher haben Geringverdiener, Arbeitslose, Hartz IV-Empfänger, Studenten, Auszubildende oder andere Gruppen mit sehr niedrigem Einkommen oftmals auch nicht die Chance, ein Girokonto zu eröffnen. Auch für Selbstständige, Freiberufler, Kleinunternehmer und Existenzgrüner stellt ein monatlicher Mindestgeldeingang eine Hürde dar, denn neben der schwankenden Höhe der Einnahmen kommt erschwerend noch die Unregelmäßigkeit in Zeiten schlechter Auftragslage hinzu.

Girokonto ohne Mindesteingang Vergleich – April 2018

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Nach der neuen EU-Richtlinie, die derzeit in nationales Recht umgewandelt wird, haben aber in Zukunft alle Bürger der EU, auch ohne festen Wohnsitz, einen Rechtsanspruch auf ein Basiskonto als Guthabenkonto, um am bargeldlosen Zahlungsverkehr teilzunehmen. Ein Mindestgeldeingang wird hier nicht gefordert, auch die Bonität bleibt außen vor. Allerdings kann ein solches Basiskonto mit Gebühren verschiedenster Art belegt sein, denn die Banken wollen auch etwas verdienen.

Das Online Konto ohne Mindestgeldeingang wird von zahlreichen Direktbanken angeboten und öffnet so für eine breite Kundenschicht die Türen. Wie der Online Konto Vergleich zeigt, sollten Interessierte bei den Konditionen genauer hinsehen, um Kosten einzusparen, die unmittelbar mit dem fehlenden Mindestgeldeingang in Verbindung stehen.

Wie der monatliche Mindestgeldeingang Konditionen beeinflussen kann

Online Konto ohne monatlichen Mindesteingang liest sich in Online-Angeboten zunächst sehr gut, immerhin hat so jeder, unabhängig von seinen finanziellen Voraussetzungen, die Möglichkeit, ein Online Girokonto zu eröffnen. Doch ein Online Konto sollte auch in seinen weiteren Konditionen Kostenersparnis und Kostenfreiheit aufweisen.

Die kostenlose Kontoführung kann je nach Direktbank an einen regelmäßig wiederkehrenden Mindestgeldeingang gebunden sein. Solange der monatlich gutgeschriebene Betrag die Mindestsumme nicht erreicht, zahlt der Kunde eine Grundgebühr/Monat.

Die Guthabenverzinsung kann sich ebenfalls an einem monatlichen Mindestgeldeingang orientieren. Sie tritt erst dann in Kraft, wenn die geforderte Summe erstmals auf dem Konto gutgeschrieben wurde. Oder der Guthabenzins wird gestaffelt, so dass die maximale Verzinsung erst ab einem Mindestbetrag gewährt wird.

Online Konto mit Mindesteingang oder Gehaltskonto

Ein Online Konto mit Mindesteingang wird oft auch als Gehaltskonto bezeichnet. Wie hoch der monatliche Mindestgeldeingang dabei definiert wird, ist von Bank zu Bank verschieden. Der Betrag kann zwischen 1.000 und 2.500 Euro liegen, was einem durchschnittlichen Gehalt oder Lohn in etwa gleichkommt. Bei einem Online Konto ohne Mindestgeldeingang werden dem Kunden von einigen Online Banken bestimmte Extras wie Guthabenverzinsung, freie Kontoführung, etc. angeboten, wenn er das Konto als Gehaltskonto nutzt.

Bei Geschäftskonten für bestimmte Unternehmensformen wie GbR, GmbH, AG oder KG ist ein monatlicher Mindestgeldeingang mitunter gefordert.

Foto: © Goodluz-shutterstock